Im Bereich der Prozessfiltration ist die kontinuierliche Emissionsüberwachung bereits technischer Standard und wird aufgrund strengerer Vorschriften auch zunehmend für konventionelle Filter vorgeschrieben. In einigen Branchen verpflichtet die DIN EN 12779 den Betreiber zur Überwachung von Staubemissionen. Diese Marktentwicklungen erfordern ein kostengünstiges und effizientes Steuerungs- und Überwachungssystem für Filteranlagen.
Die beiden Marktführer, die Dr. Födisch AG auf dem Gebiet der triboelektrischen Messsonden und Analysetechnik und die RECO Gesellschaft für Industriefilterregelung mbH auf dem Gebiet der Filtersteuerungen und Regelsysteme, haben ein auf dieses Marktsegment abgestimmtes Steuerungs- und Überwachungssystem entwickelt.
Die Dr. Födisch Staubmesssonden der Typenreihe PFM 02 und die RECO MATIC Steuerungssysteme ProfiLine und CompactLine erfüllen alle Anforderungen, von der Emissionserfassung bis hin zur komplexen Anlagensteuerung mit Fehleranalyse und Lokalisierung der Staubdurchschläge. Alle Komponenten lassen sich über den R-IMC-Bus einbinden und bilden so ein komplexes Steuerungs- und Überwachungssystem für Filteranlagen aller Größen.
Durch die Vernetzung über den R-IMC Bus ist ein effizienter und dezentraler Aufbau der Steuerungskomponenten möglich. Der Einsatz von RECO ProfiLine Steuerungen und I/O-Modulen ermöglicht, Teile der Anlage oder die gesamte Anlage als Profibus auszuführen. Aufgrund der gleichen physikalischen Schnittstelle von R-IMC-Bus und PROFI-BUS können die Feldgeräte mit dem kostengünstigeren R-IMC Bus ausgeführt werden. Für die Anbindung an eine SPS- oder ein Prozessleitsystem wird nur ein RECO ProfiLine-Steuergerät oder I/O-Modul mit Profibus-Schnittstelle benötigt.
Umfangreiche Software-Module bieten auch individuelle Möglichkeiten der Anlagenregelung, Fehlersuche und Abschaltung von Ventilreihen um auch bei Staubemissionen das Filter nicht direkt abschalten zu müssen.
